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Kreuzung

Verstört blickte er vom Lenkrad auf. Seine Hand pochte vor Schmerzen und die Ampel vor ihm strahlte ihm höhnisch ihr Rot entgegen.
Es war Nacht und die große Kreuzung war leer bis auf ein am Straßenrand parkendes Auto, dessen Scheinwerfer ihm zuvor grell entgegngezwinkert hatten. Auch sie hatten versucht, ihn zu verspotten, aber er hatte es nicht erkannt.
Nun war es klar. Das Licht der Ampel legte einen Schatten über die linke Hälfe seines Gesichts und er betrachtete im Dunkelrot die pochende Seite seiner Hand.
Was war nur passiert? Wie konnte innerhalb weniger Sekunden der Gedanke zerplatzen, der ihm bis dahin Sicherheit und Geborgenheit vorgegaukelt hatte?
Er ließ seinen Kopf wieder auf das Lenkrad niedersinken und das Licht der Ampel brannte nun auf seinen Oberschenkel. Als sich das Brennen in ein scharfes Stechen verwandelte, zuckte er unwillkürlich zusammen.
Bald würde die Ampel ihr Rot löschen und das Brennen würde wieder abklingen. Das Pochen seiner Hand würde verstummen und er hatte freie Fahrt.
Aber wohin sollte er fahren? Welchen Weg würde er einschlagen? Den kurzen sicheren? Den holprigen? Den Langen Umweg? Er wusste es nicht.

Die Ampel zeigte grün an.

1.10.07 13:49


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Im Tal

Wie Don Quichotte kämpfen wir gegen Mühlen. Mühlen, die die Landschaften unserer Seelen zu Gebieten hoher Gipfel und tiefer Täler machen. Sie kleben an den Spitzen der Berge und der Wind scheint senkrecht aus dem Himmel zu wehen. In lautpfeifenden Böen ergießt er sich über unseren Köpfen und hindert uns am Aufstieg. Wir stoßen einen Fluch in den Himmel und die göttlichen Winde rufen ihre Brüder Regen und Hagel herbei. Gegen die übernatürliche Vereinigung liebender Geschwister kommen wir nicht an. Denn wir sind alleine. Unsere eigenen Brüder und Schwestern erklimmen andere Berge anderer Landschaften und der gelb gefiederte Geier schreit uns zu, das sie es schaffen. Dass sie auf einem Felsvorsprung rasten oder gerade den letzten Steilhang überwinden. Einige stehen sogar schon am Eingang zur Mühle, die nicht eine einzige Umdrehung gemacht zu haben scheint. Und der Geier lacht. Er setzt sich auf unser Haupt und verspottet uns mit dem menschlichen Gelächter der Überlegenheit und des Stolzes.
Doch wir ertragen es nicht. Wir wehren uns gegen den todbringenden Aasfresser und schütteln ihn ab. Und er erhebt sich erschrocken und fliegt davon, die Kunde unseres Aufstieges zu verbreiten.
Wir starren hoch und unser Geist sagt nein, denn wir haben noch nie einen Berg erklommen. Unsere Augen erkennen die vom Nebel umhüllte Mühle kaum und sehnen sich nach dem Boden. Doch unsere Hände sind blind. Sie ergreifen den ersten Stein und verbünden sich in mannhafter Eintracht mit den Sehnen und Muskeln, die das Blut der Freiheit in unseren verkümmerten Körper pumpen. Und so erklimmen wir Meter um Meter gegen die erneut aufwachende Kraft der Brüder, die die Mühle zum Toben bringen. Wir schaffen es, Schutz unter einem Vorsprung des Berges zu finden und wir sehen nichts von dem Blut, das unsere Finger umfließt und wir ahnen nichts von den aufgeschürften Handflächen, die den Malen Christus gleichen wollen, denn unsere Augen haben uns ihren Dienst versagt. Und unser Geist schämt sich der Vergewaltigung heroischer Männer und Frauen.
So sitzen wir wenige Meter über dem Boden im Berg. Wir hören die Mühle schreien und die Brüder um die Gunst des Vaters kämpfen. Jeder will der Stärkste sein.

Doch in einiger Entfernung singt der Geier ein Lied. Und kalte Geborgenheit umgibt unser Herz.


28.9.07 17:11


Eine fast wahre Geschichte (geschr.: 12.06.2006)

Tränen flossen über sein Gesicht. Er zitterte am ganzen Körper. War es gerade wirklich geschehen? Er konnte es nicht glauben. „Patrick? Bist du noch da?“, tönte es aus dem Hörer. Er konnte nicht antworten. Der Klos in seinem Hals war einfach noch zu groß. „Also ich finde das toll. Jetzt habe ich endlich jemanden, der mich stilsicher bei all meinen Shoppingtouren begleitet“. Patrick konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
Langsam wurde er wieder ruhiger und eine wohlige Wärme breitete sich in ihm aus. Es war ein sehr intensives Gefühl und die Erleichterung spürte er jetzt bis in den kleinen Zeh.
Das war es also: das Gefühl, wenn einem ein riesiger Stein vom Herzen fällt. Bei ihm war es wohl eher ein Felsbrocken gewesen. Aber das spielte jetzt keine Rolle, denn es war ein tolles Gefühl. Sein Herz war frei und Patrick atmete tief durch. Er war also schwul – jetzt auch offiziell.
„Wissen es eigentlich schon deine Eltern?“ Rike war eine tolle Freundin, nur manchmal war sie leider etwas schwer von Begriff. „Was? Dass ihr einziger Sohn und Stammhalter ihnen leider keine Enkel schenken kann?!“, antwortete Patrick mit brüchiger Stimme, nachdem er sich die letzte Träne von der Wange gestrichen hatte. „Nein, du bist die Erste.“
Es war schon ein Uhr morgens und Patrick erzählte seiner Freundin nun alles, was ihn jetzt bewegte. Angefangen von der Verwirrtheit ganz am Anfang, über die Ängste und Sorgen, nicht normal zu sein, bis hin zur Akzeptanz seiner vermeintlichen Andersartigkeit, versuchte er nichts auszulassen. „Natürlich habe ich Angst vor dem, was jetzt kommt. Aber ich bin ja nicht der erste Schwule“, beschloss er seine Ausführungen eine knappe Stunde später. Patrick versuchte bei diesem letzten Satz selbstsicher und überzeugend zu klingen. Nicht um Rike etwas zu beweisen, sondern vielmehr um sich selbst seine Angst vor dem Morgen zu nehmen.

Nachdem er Rike gefühlte hundert Mal beteuert hatte, dass es ihm gut ginge, legte Patrick nach einem „Träum was Schönes, mein Süßer!“ schmunzelnd den Hörer auf.
Er lag auf dem Bett und starrte an die Decke. Das war also sein erstes Coming-Out gewesen. Wieder füllten sich seine Augen mit Tränen. Aber dieses Mal waren es Tränen der Freude. Patrick war froh, dass Rike die erste Person war, die es von ihm erfahren hatte. Gewiss würde sie nicht die Letzte bleiben. Und gewiss würden nicht alle so positiv reagieren, aber er war sich sicher, dass sie stets hinter ihm stehen würde. Mit diesem Gedanken schlief Patrick wenige Minuten später ruhig und besonnen ein.

Am nächsten Morgen wachte Patrick sehr früh auf. Viel zu früh für einen Tag in den Sommerferien. Er schaute auf den Wecker und wollte sich noch einmal umdrehen, als es ihm dämmerte. War alles nur ein Traum gewesen? Nein, das riesige Grinsen, das sich jetzt unwillkürlich auf seinem Gesicht ausbreitete und die Zufriedenheit, die noch immer in seinem Bauch lag, bestätigten ihm, dass er nicht bloß geträumt hatte.
Der plötzlich Hellwache sprang aus seinem Bett, durchquerte sein kleines überschaubares Zimmer und riss eines der großen Fenster auf, das sofort die gleißende Sommersonne hineinließ. Eine leichte Brise umwehte Patricks kurzgelocktes hellbraunes Haar und seine blauen Augen leuchteten beim Anblick des jungen Tages. Es war noch sehr frisch draußen und so zog sich Patrick rasch eine kurze blaue Hose und ein weißes T-Shirt an und schnappte sich seine Laufschuhe, um eine Runde im nahegelegenen kleinen Wäldchen zu joggen. Er hatte schon oft versucht, das Laufen fest in seinen Alltag zu integrieren –meistens an Neujahr oder zu Beginn eines neuen Schuljahres- ,aber fehlende Motivation, der große bellende innere Schweinehund oder einfach stupide Faulheit hatten dies immer zu verhindern gewusst. Aber diesmal ist es anders, dachte sich Patrick, als er das Haus verließ. Schließlich sollte nun ein neuer bedeutender Abschnitt in seinem erst siebzehnjährigen Leben beginnen.

27.9.07 18:18


Die alten Augen und der Horizont

Gemeinsam gingen sie die breite Straße entlang. Die Sonne war bereits hinter den hohen Häusern und dem großen Einkaufszentrum verschwunden und riesige Schatten hingen nun über ihren Köpfen.
Obwohl die Straße sehr befahren schien, war es ungewöhnlich ruhig für diese Tageszeit. Vielleicht lag es aber auch bloß an Margots schlechten Ohren.
Als Mädchen hatte sie es immer genossen, unter der großen Ulme hinter ihrem Elternhaus zu liegen und dem plätschernden Bach zu lauschen, der parallel zum Rücken des Hauses lief und zur Bewässerung des Gartens genutzt wurde. Nun war sie froh, noch die Motorengeräusche der Autos dumpf wahrzunehmen, als ein Lastwagen mit einem Ächzen und quietschenden Reifen neben ihr hielt.
Margot erschrak.

Ein gutes Zeichen, denke ich.

Els verspürte ein Zucken zu ihrer Rechten. Sie blickte zur Seite und sah einen großen Wagen am Straßenrand stehen. Sie suchte den Blickkontakt und bemerkte ein kleines Lächeln auf den Lippen ihrer Freundin.
Selbst mit ihren schlechten Augen konnte Els die tiefen Falten um Margots Mundwinkel erkennen. Mit ein paar Lücken hatte sie all die Jahre die Veränderungen in diesem Gesicht beobachtet: Die Haut war blasser geworden, ihre Stirn tiefer und die Ohren größer. Flecken hatten sich an Hals und Schläfen gebildet und Margots graue Augen wirkten schwer und müde.
Doch ihr Lächeln erinnerte noch immer an das junge Mädchen, das sie jeden Tag nach der Schule besucht hatte.
Sie hatten es geliebt, über den kleinen Bach hinter Margots Haus zu hüpfen, hinein in den großen Wald, der sich direkt hinter dem Verlauf des Wassers erstreckte. „Passt auf die Pumpe auf!“, hatte ihnen Margots Vater jedes Mal hinterhergebrüllt.
Wegen eines kaputten Knies war er vom Kriegsdienst freigestellt, konnte deshalb aber auch keine Arbeit aufnehmen, sodass das selbstangebaute Gemüse Margots Familie ernährte.

Den hast du auch überlebt, Kleines.

Margot und Els erreichten die Kreuzung, die in ihre Straße führte. Erst bei der zweiten Grünphase schafften sie es, die breite vierspurige Straße und die mit Gras bepflanzte Verkehrsinsel hinter sich zu lassen.
Sie bogen links ab und schon von Weitem -und trotz ihrer alten Augen- erkannten sie das große hölzerne Tor. Els lebte schon seit vier Jahren dort. Margot war ihr zwei Jahre später gefolgt.

Oder waren es erst drei?

Nachdem ihr zweiter Mann gestorben war, hatte Els noch einige Jahre alleine in dem großen Haus, mit den weißen Spitzengardinen in den Fenstern, am Stadtrand gelebt. Wilhelm war ein fleißiger Mann gewesen, bis eine schwere Lungenentzündung erst seinen Körper und dann seinen Geist lähmte.
Klaus, ihr erster Mann, war eines Nachts nicht nach Hause gekommen. Zwei Tage später fand man seinen Körper am Flussrand. „Ertrunken“, hatte ihr ein kleiner pummeliger Polizist mitgeteilt.
Els hatte nicht um ihn geweint.
Sie blickte ihrer Freundin hinterher, die wieder mal schneller war als sie selbst.

Schon mehr als zweimal hast du meine Hand gehalten.

Margot drehte sich um und wartete vor dem Tor. Obwohl sie nur zwei Jahre jünger war und bereits zwei Operationen an der Hüfte überstanden hatte, war sie ihrer Freundin wieder mal ein paar Schritte voraus.

Du warst schon immer die Besonnenere von uns beiden.

Wie Karl, Margots erster und einziger Mann. Er hatte es geliebt, durch die Innenstadt zu spazieren und sich gründlich jedes Schaufenster anzusehen.
Eines Tages verließ er sie.
Seiner neuen Frau, der Verkäuferin einer Boutique, an der er immer besonders besonnen vorbeigegangen war, schenkte er zwei Söhne und eine Tochter.
Margot hatte zwei Monate und vier Tage geweint, bis Els sie mit einer Ohrfeige wieder ins Leben holte.

Habe ich dir je dafür gedankt?

Sie hatte nie Kinder gehabt, genau wie Els.
Als diese ihre Freundin einholte, schauten sie sich einen Augenblick lang an. Zum ersten Mal an diesem Tag.

Du brauchst mir nicht zu danken.

Gemeinsam betraten sie das Gelände des großen alten steinernen Hauses mit den zwei Seitenflügeln und erklommen die fünf hohen Stufen zum Eingang.
„Eines Tages brech’ ich mir hier noch alle Knochen“, krächzte Els. Sie packte den Arm ihrer Freundin und half ihr die letzten beiden Stufen hoch.

Ich liebe dich.

„Ach, halt den Mund, du altes Weib und sei froh, dass wir noch unsere eigenen Beine benutzen!“, krächzte die Andere außer Atem zurück.

Ich liebe dich auch.

 

26.9.07 16:15


Die Ballerina

Die menschliche Bürde der Sterblichkeit ist eine schwere Last für jeden von uns.
Während der ersten zwei Lebensjahrzehnte scheint alles in geordneten Bahnen zu verlaufen: Wir werden in den wärmenden Schoß unserer Mutter geboren, lernen unsere kleinbrüstige Kindergärtnerin lieben, fiebern in schlaflosen Nächten unserem ersten Schultag entgegen.
Und dann geht alles ganz schnell: Die Grundschulzeit, geprägt von einer inbrünstigen Leidenschaft für unsere Lehrerin und den ersten infantil-intimen Kontakten zum anderen und eigenen Geschlecht, vollzieht sich wie der Versuch einer Ballerina, den perfekten Spagat zu machen: Tag für Tag versucht sie dem sicheren Boden ein Stück näher zu kommen.
Wir sehnen uns auch danach. Wir glauben, wir heben sonst ab. Wir verstehen die Welt nicht und suchen Geborgenheit im Klammergriff um den Hasen, der unser Bett seit dem Tage unserer Geburt vor bösen Geistern schützt.
Obwohl wir ganz genau wissen, dass sich das für ein Schulkind nicht gehört.

Sobald die Intimität der Ballerina den Boden berührt, ist sie zufrieden. Nun kann sie sich einer neuen Herausforderungen stellen: Sie will das perfekte Rad schlagen. Ihre ersten Versuche sind noch holprig und bei dem Versuch, den Mittelpunkt ihres Körpers zu überwinden, wird ihr schwindelig. Aber sie genießt das Gefühl der Schwerelosigkeit. Sie schlägt Rad um Rad und sie will immer mehr, sie will es immer schneller.
Nach dem Abschluss der Grundschule, dem Vollzug des ersten Reifegrades, schlagen wir auch Rad um Rad. Uns wird unwillkürlich schwindelig und wir übergeben uns mehrmals bei dem Versuch, ein Rad in den Himmel zu schlagen. Denn dort zieht es uns hin: Wir wollen den sicheren Boden verlassen, begraben den Hasen unter der Erde, die genährt ist von der Peinlichkeit der Kinderschuhe, die uns immer enger werden. Wir wollen fliegen, aber uns fehlen die Flügel. Wir wollen ficken, aber uns überkommt Angst und Ekel. Wir wollen weg, aber ein unsichtbares Seil hält uns zurück.

Sobald die Schulzeit, die sich wie eine einzelne Pirouette vollzieht, um ist, stehen wir auf der großen Bühne. Die Ballerina hat hart trainiert, sie hat Rad um Rad geschlagen, sie ist dem Boden in vielerlei Hinsicht nahe gekommen, um sich im Sekundenbruchteil wieder den Scheinwerfern entgegenzurecken. Der Dirigent erhebt den Stock, die Streicher setzen an und die Ballerina empfängt Rosen und Ovationen.
Sobald wir auf der großen Bühne stehen, wird uns schwindelig. Der Saal ist ausverkauft und die Erwartungen hoch. Die Menschen, die wir zu lieben glauben, sitzen in der ersten Reihe. Sie haben je zwei gefüllte Taschen: eine mit unseren Lieblingsblumen und eine mit faulen Tomaten. Die Musik beginnt, wir verpassen unseren Einsatz. Das Publikum wird unruhig und wir rutschen aus; brechen uns Hals und Bein, genauso wie es uns prophezeit wurde. Die Blumen verschwinden unter den Sitzen und die Tomaten ergießen sich wie ein Gewitter, begleitet vom Donner der Enttäuschung und Wut.
So stehen wir also da. Im Scheinwerferlicht. Im Leben. Und unsere Mutter weint, weil wir gefallen sind.

Der Schulabschluss ist wie die geglückte Generalprobe zu unserer großen Show: Wir sind ausgelassen, tanzen, haben Träume von Zukunft und Ruhm. Wir werden motiviert, uns werden die Sterne versprochen. Wir haben unsere Erfahrungen gemacht: sind dem Himmel entgegengewachsen, haben gefickt, waren weg, sind wieder zurückgekommen. Und am Abend der Aufführung versagen wir. Niemand hat uns gewarnt. Wir wussten nichts von dem glatten Bühnenboden, vom Schweiß, der unsere Hände feucht und unbrauchbar macht.

Aber wir geben nicht auf, denn unsere einzig wahre Schwäche, die Angst vor dem Ende, unsere Sterblichkeit, erschreckt uns. Und wir buddeln den Hasen wieder aus, wärmen uns an seinem feuchten Fell und blicken in seine schwarzen gütigen Knopfaugen.

Ther’s no business like show business.
26.9.07 14:50





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